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Atemübungen

Ein Leben lang in Einklang und in Harmonie mit sich selbst und dem Universum

Dauer der Atemübungen ca. 15 Minuten

Bevor Du mit den Übungen beginnst, solltest Du den Raum gut durchlüften, dann abdunkeln und dafür Sorge tragen, dass Du während den Übungen nicht gestört wirst. Am besten werden die Übungen liegend durchgeführt, vielleicht ziehst Du es vor, diese sitzend auszuführen. Wichtig ist, dass Du dich – sei es liegend oder sitzend – völlig entspannen kannst. Schliesse Deine Augen, damit Deine Konzentration nicht durch visuelle Wahrnehmungen gestört wird.

Die Fünfzehn-Minuten-Übung wird in dreimal 5 Minuten unterteilt:

Atemübung - Suggestivübung - Gedankenübung

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Atemübung

Beginne, indem Du durch die Nase einatmest. Atme tief ein, der Bauch soll sich dabei leicht wölben. Nach kurzer Zeit halte den Atem an, dann atme langsam durch den Mund aus. Nun folgt eine Pause, in der Du weder ein- noch ausatmen. Wiederhole dieses Nasen-Mund-Atmen und beginne zu zählen:

einatmen durch die Nase

im Geist bis drei zählen

Luft anhalten

im Geist bis drei zählen

ausatmen durch den Mund

im Geist bis drei zählen

Pause

im Geist bis drei zählen

 

Nun musst Du dir Deinen Atemrhythmus selbst erarbeiten, zum Beispiel:

einatmen durch die Nase

im Geist bis fünf zählen

Luft anhalten

im Geist bis sieben zählen

ausatmen durch den Mund

im Geist bis vier zählen

Pause

im Geist bis fünf zählen

 

Die höchste Zahl in diesem Atemrhythmus ist die Sieben. So viele Tage lang, also sieben, musst Du nun die Atemübungen in diesem Atemrhythmus durchführen. Erst nach dieser Zeit kannst Du Deinen Atemrhythmus um eine weitere Zahl steigern, beispielsweise:

einatmen durch die Nase

im Geist bis sechs zählen

Luft anhalten

im Geist bis acht zählen

ausatmen durch den Mund

im Geist bis fünf zählen

Pause

im Geist bis sechs zählen

Nun ist die Acht die höchste Zahl in Deinem Atemrhythmus, und sie bestimmt die Anzahl der Tage, in der die Übung eingehalten werden muss. Solltest Du einmal die Höchstzahl bei Deinen Atemübungen nicht erreichen, so versuche es wieder mit einer niedrigeren Zahl. Auch muss die Höchstzahl nicht unbedingt beim Luftanhalten liegen; sie kann auch beim Ein- oder Ausatmen oder in der Pause erreicht werden. Jeder Mensch hat seinen eigenen Atemrhythmus. Bei diesen Übungen sollten Sie nichts forcieren, begnügen Sie sich lieber mit kleinen Schritten, auch sie führen zum Erfolg.

 

Suggestivübung

Nachdem Du dich durch die Atemübungen entspannen konntest, folgt nun die zweite Übung. Der Atem soll dabei ruhig fliessen. Sage Dir im Geist rhythmisch folgende Worte:
Ich bin ein glücklicher, positiver und gesunder Mensch.

Diese Formel kannst Du nun beliebig erweitern, beispielsweise:
Ich bin ein glücklicher, positiver, gesunder und ruhiger Mensch.

Den Satz kannst Du nach Deinem Gutdünken mit einem Wort ergänzen, zum Beispiel:
Ich bin ein glücklicher, positiver, gesunder, humorvoller, und erfolgreicher Mensch.

Du darfst die Formel jedoch nur Schritt für Schritt ergänzen, das heisst um nicht mehr als ein Wort im Tag. Du musst selbst erkennen welche Qualität für Dich besonders wichtig ist und welche Formel Dir dabei am besten helfen kann, Deine seelisch-geistigen Kräfte zu entfalten und Dein Bewusstsein zu erweitern. Doch welche Worte Du Deinem Text auch beifügst, die drei Grundqualitäten glücklich, positiv und gesund müssen als Textbeginn immer beibehalten werden.

Lerne, dich Deinen positiven Schwingungen hinzugeben und Dich auf diese einzustellen. Sie werden Harmonie und Seelenfrieden in Dein Leben bringen. 


Gedankenübung

Für die dritte Übung verweile in diesem entspannten Zustand. Versuche nun nichts, aber auch wirklich an nichts zu denken. Dies wird Dir am Anfang sicherlich schwer-fallen, doch wenn Du die Atemübungen täglich durchführst, kannst Du schon nach kurzer Zeit die ersten Erfolge erzielen. Du bist nun imstande, Deine Gedanken auszuschalten, tiefe Ruhe wird einkehren und bald schon wirst Du ein bis zwei Gedankenbilder erkennen, die aus Deinem Unterbewussten ins Bewusstsein treten. 
Sie können Dir Antwort auf Deine Fragen bringen und Dir helfen, Deine Probleme zu meistern.

Vermeide es, während der Übungen auf die Uhr zu schauen. Du hast Deine eigene innere Uhr, die Dir die Zeit präzise anzeigt. Es ist auch möglich, dass Du, wenn Du die Übungen am Abend durchführst, in diesem entspannten Zustand in den Schlaf hinübergleitest. Dies macht aber nichts, im Gegenteil, die Entspannungsübungen bringt Dir einen ruhigen und erquickenden Schlaf.

Zu beachten ist, dass Du – solltest Du die Übungen einmal nicht durchführen können - mit dem Atemrhythmus neu beginnen musst, das heisst, mit der niedrigsten Zahl, die Du erst nach er entsprechenden Anzahl Tage wieder steigern darfst. Versuche aber den Übungen einen festen Platz in Deinem Leben einzuräumen. Bald werden sie Dir ein Bedürfnis sein, denn Du wirst erkennen, dass Du durch Entspannung und Meditation zu einem erfüllten und sinnvollen Dasein finden kannst, einem Leben im Einklang und in Harmonie mit sich und dem Universum.